
Schulterchirurgie
Schulterchirurgie in Eitorf
Schulterschmerzen – Ursachen erkennen, Beschwerden gezielt behandeln
Schulterschmerzen können viele Ursachen haben. Häufig liegen Erkrankungen der Rotatorenmanschette, der Bizepssehne, eine Kalkschulter, ein Impingement-Syndrom, eine Frozen Shoulder oder eine Schulterarthrose zugrunde. Auch Verletzungen, Instabilitäten und Sportverletzungen können Schmerzen, Kraftverlust und Bewegungseinschränkungen verursachen.
Für Patienten aus dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Oberbergischen Kreis behandeln wir in unserer Schulterchirurgie Erkrankungen und Verletzungen der Schulter konservativ und operativ. Entscheidend ist zunächst, die tatsächliche Ursache der Beschwerden zu erkennen. Nicht jede Veränderung im Röntgenbild oder MRT verursacht Beschwerden – und nicht jeder auffällige Befund muss operiert werden.
Unser Ziel ist eine individuell abgestimmte Behandlung, die Schmerzen reduziert, Beweglichkeit und Funktion verbessert und das natürliche Schultergelenk möglichst erhält.
Welche Beschwerden und Erkrankungen der Schulter behandeln wir am St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf?
Zu unserem Behandlungsspektrum gehören insbesondere:
Schulterschmerzen – woher kommen sie?
Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers. Diese große Beweglichkeit funktioniert nur durch das präzise Zusammenspiel von Gelenk, Muskeln, Sehnen, Bändern und Schulterblatt.
Schulterschmerzen können deshalb sehr unterschiedliche Ursachen haben.
Häufig entstehen sie durch:
- Verschleiß oder Verletzungen von Sehnen
- Entzündungen und Reizungen von Schleimbeuteln
- Kalkablagerungen in Sehnen
- Instabilitäten nach einer Schulterluxation
- Verletzungen von Gelenklippe oder Gelenkkapsel
- Knorpelverschleiß und Arthrose
- Verletzungen von Gelenklippe oder Gelenkkapsel
- Stürze und andere Verletzungen
- Bewegungseinschränkungen der Gelenkkapsel
Nicht immer liegt die Ursache direkt im Schultergelenk. Auch Erkrankungen der Halswirbelsäule können Schmerzen verursachen, die in die Schulter oder den Arm ausstrahlen.
Wie werden Schulterschmerzen am St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf behandelt?
Die Therapie richtet sich immer nach der Ursache der Beschwerden. Häufig ist zunächst eine konservative Behandlung ohne Operation sinnvoll.
Dazu gehören je nach Erkrankung:
- Gezielte Physiotherapie
- Verbesserung der Beweglichkeit
- Muskelaufbau und Stabilisation
- Anpassung von Belastungen in Beruf und Sport
- Schmerz- und entzündungshemmende Behandlung
- Gegebenenfalls gezielte Infiltrationen
- Bei Verletzungen vorübergehende Ruhigstellung
Eine Schulteroperation kann sinnvoll werden, wenn Schmerzen trotz geeigneter konservativer Behandlung bestehen bleiben, Kraft oder Beweglichkeit deutlich eingeschränkt sind oder ein struktureller Schaden vorliegt, der konservativ nicht ausreichend behandelt werden kann.
Entscheidend ist nicht allein der Befund im MRT oder Röntgen. Beschwerden, klinische Untersuchung und Bildgebung müssen zusammenpassen.
Wie läuft die Behandlung von Erkrankungen der Schuler am St. Franziskus Krankenhaus ab?
- Gespräch und Untersuchung
Je nach Fragestellung kommen Röntgen, Ultraschall, MRT oder CT zum Einsatz.
Dabei gilt: Ein auffälliges MRT allein ist noch keine Diagnose und erst recht keine automatische Operationsindikation. - Bildgebung
Das Knie wird hinsichtlich Beweglichkeit, Stabilität, Achse, Schmerzursachen und Funktion untersucht. - Individuelle Therapie
Wir führen Beschwerden, Untersuchung und Bildgebung zusammen und entscheiden anschließend, welche Behandlung medizinisch sinnvoll ist.
Wann immer möglich, behandeln wir zunächst konservativ.
Eine Operation empfehlen wir, wenn sie aufgrund des Gesamtbefundes einen relevanten Vorteil hinsichtlich Schmerzen, Funktion oder Stabilität erwarten lässt. - Nachbehandlung
Die Nachbehandlung richtet sich nach dem Eingriff. Nach kleineren arthroskopischen Operationen ist häufig eine frühzeitige Bewegung möglich.
Nach einer Rotatorenmanschettenrekonstruktion oder Schulterstabilisierung müssen die reparierten Strukturen dagegen zunächst einheilen. Hier sind häufig eine Schulterorthese und ein stufenweiser Aufbau von Beweglichkeit und Belastung erforderlich.
Häufige Fragen zu Schulterschmerzen und Schulteroperationen
Wann sollte ich Schulterschmerzen untersuchen lassen?
Eine Untersuchung ist insbesondere sinnvoll, wenn Schmerzen über längere Zeit bestehen, nachts auftreten oder mit Kraftverlust, Bewegungseinschränkungen oder Instabilität verbunden sind. Nach einem Unfall sollte eine frühzeitige Abklärung erfolgen.
Muss ein Rotatorenmanschettenriss operiert werden?
Nein. Viele verschleißbedingte Risse können zunächst konservativ behandelt werden. Bei frischen unfallbedingten Rissen, anhaltenden Schmerzen oder deutlichem Kraft- und Funktionsverlust kann eine Operation sinnvoll sein.
Muss eine Schulterluxation operiert werden?
Nicht immer. Nach einer erstmaligen Luxation kann eine konservative Behandlung ausreichend sein. Bei wiederholten Luxationen oder relevanten strukturellen Schäden kann eine operative Stabilisierung sinnvoll werden.
Wann brauche ich eine Schulterprothese?
Eine Schulterprothese kommt vor allem bei fortgeschrittener Schulterarthrose infrage, wenn Schmerzen und Funktionseinschränkungen trotz konservativer Behandlung erheblich bleiben.
Wie lange dauert die Heilung nach einer Schulteroperation?
Das hängt wesentlich von der Operation ab. Nach einem kleineren arthroskopischen Eingriff ist die Rehabilitation meist kürzer als nach einer Sehnenrekonstruktion, Schulterstabilisierung oder Schulterprothese.
Entscheidend ist, welche Strukturen behandelt wurden und wie lange diese für eine sichere Heilung benötigen.
Kann ich nach einer Schulteroperation wieder Sport treiben?
In vielen Fällen ja. Wann die Rückkehr zum Sport möglich ist, hängt vom Eingriff, der Heilung und der jeweiligen Sportart ab.
Beweglichkeit, Kraft und Belastbarkeit werden schrittweise aufgebaut. Nach rekonstruktiven Eingriffen steht zunächst die sichere Einheilung der reparierten Strukturen im Vordergrund.
Welche Schwerpunkte bietet die Schulterchirurgie am St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf?
- spezialisierte Diagnostik bei Schulterschmerzen
- konservative und operative Schulterbehandlung
- arthroskopische Schulterchirurgie
- Rotatorenmanschettenrekonstruktion
- Behandlung von Schulterluxation und Schulterinstabilität
- Behandlung von Kalkschulter und Impingement-Syndrom
- Behandlung von Bizepssehnen- und Labrumverletzungen
- gelenkerhaltende und rekonstruktive Schulterchirurgie
- Schulterprothese bei Schulterarthrose
- Behandlung von Sportverletzungen
- ambulante und stationäre Schulteroperationen
Unser Ziel: Wir wollen nicht nur einen Befund im MRT behandeln, sondern die Ursache Ihrer Beschwerden. Gemeinsam wählen wir die Therapie, die für Ihre Schulter medizinisch sinnvoll ist – konservativ, arthroskopisch oder offen operativ.
Unsere Spezialisten für Schulterchirurgie - vereinbaren Sie einen Termin!

Dr. med. Jörg-Uwe Schulz
Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie - Hauptoperateur im EndoProthetikZentrum in Eitorf - Spezialist für Schulterchirurgie/Schulterarthroskopie
E-Mail: orthopaedie@krankenhaus-eitorf.de
Telefon: 02243 – 881 – 1620

Hassan Alani
Leitender Oberarzt Orthopädie und Unfallchirurgie - Hauptoperateur im EndoProthetikZentrum in Eitorf - Schulterchirurgie/Schulterprothetik
E-Mail: orthopaedie@krankenhaus-eitorf.de
Telefon: 02243 – 881 – 1620

Alaa Bahbouh
Oberarzt Orthopädie und Unfallchirurgie - Hauptoperateur im EndoProthetikZentrum in Eitorf - Schulterchirurgie/Schulterprothetik
E-Mail: orthopaedie@krankenhaus-eitorf.de
Telefon: 02243 – 881 – 1620