Dr. med. Claus Eiermann

Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie - Hauptoperateur im EndoProthetikZentrum in Eitorf

Fachbereich(e):

Facharzt für Orthopädie - Spezialist für Hüftarthroskopie

Ein sehr gut eingespieltes und erfahrenes Ärzte / Pflege-Team kümmert sich von der Voruntersuchung, Planung und Durchführung der Operation bis zur Nachbehandlung um Sie. Wir behandeln umfassend, auf der sich ergänzenden Grundlage unserer Fachgebiete und Zusatzausbildungen (Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin, Osteologie und Manuelle Medizin), um die volle Funktionsfähigkeit Ihres Gelenks und eine weitestgehende Schmerzfreiheit auf Dauer wieder herzustellen.

Kontakt

Telefon:

02243 – 881 – 1620

Fax:

02243 – 881 – 2348

E-Mail:

orthopaedie@krankenhaus-eitorf.de

Weitere Mitarbeiter im Team von

Dr. med. Claus Eiermann

Schwerpunkt

Beruflicher Werdegang von Dr. med. Claus Eiermann

2004 – 2005:  Assistenzarzt Orthopädie, ARCUS Sportklinik Pforzheim

2006 – 2007:  Assistenzarzt Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn

2007 – 2008: Assistenzarzt Orthopädie und Unfallchirurgie, Spital Netz Bern / Schweiz

2009: Oberarzt i.V. Orthopädie und Unfallchirurgie, Spital Netz Bern / Schweiz

2010: Fellowship Warwick Medical School, Coventry / Großbritannien / Schwerpunkt: Hüftarthroskopie

2011: Oberarzt Orthopädie und Unfallchirurgie, Spital Sonnenhof Bern / Schweiz

2012 – 2013: ARCUS Sportklinik Pforzheim, Schwerpunkt Hüftarthroskopie / Hüftendoprothetik

2013 – 2014: Oberarzt Orthopädie und Unfallchirurgie, St. Josef-Krankenhaus Engelskirchen

2015 – 2019: Niederlassung in Kassenärztlicher Praxis

2019 – 2024: Ärztlicher Leiter Medizinisches Versorgungszentrum St. Franziskus GmbH am Standort Oberwiehl

2019 – 01/2025: Oberarzt Orthopädie und Unfallchirurgie, St. Franziskus Krankenhaus GmbH in Eitorf

2025 – 2026: Oberarzt im Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung an der Schön Klinik in Düsseldorf

seit 04/2026: Oberarzt Orthopädie und Unfallchirurgie, St. Franziskus Krankenhaus GmbH in Eitorf

 

Interview mit Dr. med. Claus Eiermann

Warum haben Sie sich auf Hüftarthroskopie spezialisiert und wo haben Sie die Ausbildung gemacht?

Bereits gegen Ende meines Studiums hatte ich ersten Kontakt an der Universität Zürich zu einem namenhaften Hüftchirurgen, Herrn Prof. Nötzli, der maßgeblich an der Forschung auf dem Gebiet des Hüftimpingement (FAI) und dessen operativen Behandlung beteiligt war/ist. Durch die Zusammenarbeit mit ihm wurde bereits 2001 mein Interesse für das Hüftgelenk und im Speziellen das FAI geweckt.

Nach mehreren Stationen im Rahmen meiner Facharztausbildung habe ich gegen Ende derer als Assistenzarzt und junger Oberarzt wieder mit Herrn Prof. Nötzli in Bern arbeiten dürfen.

Prof. Nötzli wusste, dass ich mich immer schon für gelenkerhaltende Operationen interessiert habe. Deswegen schickte er mich für ein einjähriges Fellowship an die Warwick Medical School in UK zu Herrn Prof. Griffin, einem international anerkannten Hüftarthroskopeur.

Von hier führte mich mein Weg an die Arcus Sportklinik zu Herrn Dr. Miehlke, ebenfalls ein renommierter Hüftchirurg und Hüftarthroskopeur.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Miehlke war ich als Instruktor und Referent auf dem Gebiet der Hüftarthroskopie tätig und durfte so ärztliche Kollegen operativ ausbilden.

 

Die Arthroskopie der Hüfte gilt als technisch besonders anspruchsvoll – was hat Sie damals gereizt, genau diesen Weg einzuschlagen?

Die Hüftarthroskopie kann durchaus aus anspruchsvolles operatives Verfahren angesehen werden, bei dem die Lernkurve sehr flach ist. Aus diesem Grund habe ich, wie Sie sehen können, sehr viel Zeit in meine Ausbildung investiert.
Was mich persönlich an der Hüftarthroskopie so reizt ist die Tatsache, dass das Erlernen des Eingriffes nicht so leicht ist – ich habe die Technik als Herausforderung angesehen, bei der es mir Freude gemacht hat, mich genau dem zu stellen. Darüber hinaus finde ich es faszinierend, einen „großen“ gelenkerhaltenden Eingriff am Hüftgelenk über ein „Schlüsselloch-Verfahren“ operieren zu können.
Da ich während meiner Ausbildung in der Schweiz und England das FAI „von der Pike auf“ gelernt hatte, konnte ich mich gut in die arthroskopische Operation hineinversetzen.

Es bereitet mir große Freude, die Patienten, die an einem Impingementsyndrom leiden mit dieser minimal-invasiven Technik helfen zu können.

 

Welche spezifischen Krankheitsbilder können Sie durch eine Hüftarthroskopie besonders schonend behandeln?

Eine Hüftarthroskopie kommt zum Einsatz bei allen Formen des Impingmentsyndroms des Hüftgelenkes. Man unterscheidet das sogenannte CAM- und das Pincer-Impingementsyndrom. Hierbei handelt es sich um das schmerzhafte Anschlagen des Kopf-/Schenkelhalsüberganges des Oberschenkelknochens gegen den Pfannenrand. Beim CAM-Impingement ist der Übergang von Hüftkopf zum Schenkelhals zu prominent, beim Pincer-Impingement hängt der Pfannenrand zu weit über den Hüftkopf. Beides führt zu einer eingeschränkten Mechanik des Gelenkes typischerweise in der Beugung und Rotation.

Darüber hinaus kann man arthroskopisch Labrumrisse (hierbei handelt es sich um die Gelenklippe, die ringförmig auf dem Pfannenrand sitzt; auch „Hüftmeniskus“ genannt) behandeln. Dabei kommen verschiedenste Verfahren, wie auch die arthroskopische Naht zum Einsatz. In seltenen Fällen kann eine Arthroskopie bei einer schmerzhaften Hüftprothese eingesetzt werden, wenn eine Beugesehne permanent über den Pfannenrand reibt. Es gibt noch weitere Indikationen, die aber eher selten auftauchen. Hierzu zählen freie Gelenkkörper, Schleimhautentzündungen z.B. im Rahmen einer rheumatischen Erkrankung, Infektionen etc..

 

Was ist das Besondere bei einer Hüftarthroskopie im St. Franziskus Krankenhaus und wie profitieren Patienten von Ihrer langjährigen Expertise?

Im St. Franziskus Krankenhaus werden Sie auf dem Gebiet der Hüftarthroskopie ausnahmslos von mir persönlich oder federführend betreut. Das beginnt in der Sprechstunde, geht über eventuelle zusätzliche Diagnostik im Rahmen der Vorstellung (wie z.B. ultraschall-gesteuerte Hüftgelenksinfiltrationen) bis hin zur Operation und der Betreuung nach dem stationären Aufenthalt. Es besteht immer die Möglichkeit, bei Fragen und Sorgen auch nach dem Eingriff, direkten Kontakt zu mir aufzunehmen. Man könnte also sagen: Bei der Hüftarthroskopie ist im St. Franziskus Krankenhaus „Alles aus einer Hand“.

Über die vergangenen Jahre hinweg blicke ich auf weit mehr als 500 hüftarthroskopische Eingriffe. In dieser Zeit habe ich ein recht gutes Gespür dafür entwickelt, wo auch die Grenzen dieses Eingriffes liegen. Selbst bereits arthrotisch veränderte Hüftgelenke sind nicht zwingend ein Ausschlußkriterium – daher werden die Erwartungen bezüglich dessen, was dieser Eingriff leisten kann sehr individuell besprochen und ein gemeinsamer Weg für die Behandlung gefunden. Sollte eine Hüfte „auf der Kippe stehen“, so sind wir als EndoprothetikZentrum am St. Franziskus Krankenhaus, bei dem ich neben anderen Ärzten als Hauptoperateur tätig bin, problemlos dazu in der Lage, auch hier beratend und operativ helfend zur Seite zu stehen.

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