
Unfallchirurgie
Unfallchirurgie in Eitorf
Unfallchirurgie – schnelle Hilfe nach Verletzungen, gezielt behandeln
Unfälle im Alltag, bei der Arbeit oder beim Sport können zu Knochenbrüchen, Band- und Gelenkverletzungen sowie Sportverletzungen führen. Schmerzen, Schwellungen, Fehlstellungen oder eine eingeschränkte Belastbarkeit sind typische Folgen und sollten zeitnah ärztlich abgeklärt werden.
In der Unfallchirurgie des St. Franziskus Krankenhauses Eitorf behandeln wir ein breites Spektrum an Verletzungen der oberen und unteren Extremitäten – konservativ und operativ. Entscheidend ist zunächst eine sorgfältige Untersuchung. Nicht jede Verletzung muss operiert werden, und nicht jede Operation ist sofort notwendig.
Unser Ziel ist eine individuell abgestimmte Behandlung, die Schmerzen lindert, eine zuverlässige Heilung ermöglicht und die Funktion des verletzten Körperteils bestmöglich wiederherstellt.
Welche Verletzungen behandeln wir am St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf?
Zu unserem Behandlungsspektrum gehören insbesondere:
- Knochenbrüche an Schulter, Oberarm, Ellenbogen, Unterarm, Hand und Handgelenk
- Verletzungen und Knochenbrüche im Bereich von Hüfte, Oberschenkel, Knie, Unterschenkel, Sprunggelenk und Fuß
- Ausgewählte Frakturen des Beckens, insbesondere Sakrumfrakturen
- Band- und Gelenkverletzungen
- Sportverletzungen, beispielsweise am Knie, an der Schulter oder am Sprunggelenk
- Kreuzband- und Meniskusverletzungen
- Schulterverletzungen wie Schulterluxation, Verletzungen des Schultereckgelenks sowie Sehnen- und Bandverletzungen
- Ausgewählte Knorpelverletzungen
- Akute Unfallverletzungen und deren Folgen
Verletzung nach einem Unfall – was soll ich tun?
Bei Verdacht auf einen Knochenbruch sollte die Verletzung zeitnah ärztlich untersucht werden. Bis zur medizinischen Abklärung sollte die betroffene Extremität möglichst ruhiggestellt und nicht unnötig belastet werden.
Wann sollte ich in die Notaufnahme?
Bei starken oder zunehmenden Schmerzen oder Verdacht auf einen Knochenbruch sollte sofort eine medizinische Abklärung erfolgen. Auch bei folgenden Beschwerden sollten Sie sich zeitnah in unserer Notaufnahme vorstellen:
- Deutliche Fehlstellung des Körperteils oder eines Gelenks
- Starke Schwellung
- Eingeschränkte oder nicht mögliche Bewegung bzw. Belastung
- Offene Verletzungen oder stärkere Blutungen
- Taubheitsgefühle oder Gefühlsstörungen
- Durchblutungsstörungen
- schwere Sport- oder Unfallverletzungen
Bei einem akuten Notfall steht unsere Notaufnahme rund um die Uhr zur Verfügung. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.
Wie werden Verletzungen behandelt?
Die Therapie richtet sich immer nach Art, Ausmaß und Lage der Verletzung. Auch Alter, allgemeiner Gesundheitszustand und die individuellen Anforderungen der Patientin oder des Patienten spielen eine wichtige Rolle. Häufig ist zunächst eine konservative Behandlung ohne Operation ausreichend.
Dazu gehören je nach Verletzung:
- Ruhigstellung, beispielsweise durch Gips oder Orthese
- Gezielte Physiotherapie
- Individuell abgestimmter Belastungsaufbau
- Bewegungsübungen
Eine Operation kann sinnvoll sein, wenn ein Bruch deutlich verschoben oder instabil ist, die Gelenkfläche betroffen ist oder eine zuverlässige Heilung und Wiederherstellung der Funktion konservativ nicht ausreichend gewährleistet werden kann. Auch bei bestimmten Band- und Gelenkverletzungen kann eine operative Behandlung sinnvoll sein.
Entscheidend ist nicht allein der Befund in der Bildgebung. Klinische Untersuchung, Beschwerden und Bildgebung müssen zusammenpassen. Die Behandlungsmöglichkeiten besprechen wir anschließend gemeinsam mit Ihnen.
Welche Knochenbrüche der Extremitäten behandeln wir am St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf?
Wir behandeln operativ ein breites Spektrum an Knochenbrüchen der oberen und unteren Extremitäten. Dazu gehören beispielsweise:
- Schulter- und Oberarmfrakturen
- Ellenbogen- und Unterarmfrakturen
- Hand- und Handgelenksfrakturen, zum Beispiel distale Radiusfrakturen
- Hüft- und Oberschenkelfrakturen
- Kniegelenksnahe Frakturen, zum Beispiel Tibiakopf- und Patellafrakturen
- Unterschenkel-, Sprunggelenks- und Fußfrakturen
- Ausgewählte Beckenfrakturen, insbesondere Sakrumfrakturen
Wie wird ein Knochenbruch behandelt?
Nicht jeder Knochenbruch muss operiert werden. Je nach Art, Lage und Stabilität des Bruches kann eine konservative Behandlung mit Ruhigstellung durch Gips oder Orthese ausreichend sein.
Eine Operation kann erforderlich sein, wenn der Bruch deutlich verschoben oder instabil ist, die Gelenkfläche betroffen ist oder eine stabile Ausheilung in der gewünschten Stellung konservativ nicht ausreichend zu erwarten ist. Je nach Bruch kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, beispielsweise die Stabilisierung mit Platten und Schrauben, Nägeln oder anderen geeigneten Implantaten.
Welche Behandlung die beste ist, legen wir nach der klinischen Untersuchung und Bildgebung individuell fest und berücksichtigen dabei auch Ihre persönlichen Bedürfnisse und Anforderungen.
Wie werden Sportverletzungen am St. Franziskus Krankenhaus behandelt?
Zu Sportverletzungen zählen vor allem Verletzungen an Knie, Schulter und Sprunggelenk. Die Behandlung von Sportverletzungen hängt von Art und Ausmaß der Verletzung sowie von den individuellen Anforderungen der Patientin oder des Patienten ab. Je nach Verletzung können konservative oder operative Behandlungen erforderlich sein.
In unserer Unfallchirurgie behandeln wir unter anderem:
- Kreuzbandverletzungen
- Meniskusverletzungen
- Bandverletzungen
- Verletzungen des Schultergelenks
- Verletzungen des Sprunggelenks
- Ausgewählte Knorpelverletzungen
Bei geeigneten Verletzungen kommen auch arthroskopische Verfahren zum Einsatz, beispielsweise arthroskopische Eingriffe am Knie und rekonstruktive Eingriffe am Kapsel-Band-Apparat.
Wann ist bei einem Kreuzbandriss eine Operation sinnvoll?
Nicht jeder Kreuzbandriss muss operiert werden. Ob eine Operation sinnvoll ist, hängt unter anderem von Art und Ausprägung der Verletzung, der Stabilität des Kniegelenks, dem Aktivitätsniveau und den individuellen Anforderungen ab.
Wie wird ein Kreuzbandriss behandelt?
Bei bestimmten Verletzungen kann eine konservative Behandlung mit gezielter Physiotherapie und einem individuell abgestimmten Belastungsaufbau ausreichend sein.
Bei einer ausgeprägten Instabilität oder bestimmten Verletzungsmustern kann eine operative Behandlung sinnvoll sein. In geeigneten Fällen erfolgt diese arthroskopisch. Bei bestimmten frischen, ansatznahen Kreuzbandverletzungen kommt zudem eine gelenkerhaltende Healing-Response-Technik infrage.
Wann ist bei einer Schulterverletzung eine Operation notwendig?
Nicht jede Schulterverletzung muss operiert werden. Ob eine Operation notwendig ist, hängt von der Art und Schwere der Verletzung, der Stabilität des Schultergelenks und den individuellen Anforderungen ab.
Eine operative Behandlung kann beispielsweise erforderlich sein bei:
- Bestimmten Schulterluxationen
- Verletzungen des Schultereckgelenks
- Sehnen- und Bandverletzungen
- Bestimmten Schulterfrakturen
Je nach Verletzung kommen arthroskopische Eingriffe, Rekonstruktionen von Sehnen und Bandstrukturen sowie die operative Versorgung von Knochenbrüchen zum Einsatz.
Wann ist eine Arthroskopie über kleine Zugänge sinnvoll?
Bei geeigneten Verletzungen können wir Eingriffe arthroskopisch – also über kleine Zugänge mit Kamera und Spezialinstrumenten – durchführen. Dazu gehören beispielsweise:
- Arthroskopische Eingriffe am Knie
- Rekonstruktive Eingriffe am Kapsel-Band-Apparat
- Arthroskopische Eingriffe an der Schulter
- Ausgewählte Knorpelverletzungen
Ob ein arthroskopisches oder ein offenes Verfahren sinnvoll ist, entscheiden wir nach sorgfältiger Untersuchung und Diagnostik gemeinsam mit Ihnen.
Wie läuft die Behandlung in der Unfallchirurgie am St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf ab?
- Untersuchung
Bei einer akuten Verletzung können Sie sich direkt in unserer Notaufnahme vorstellen. Zu Beginn stehen ein ausführliches ärztliches Gespräch und eine sorgfältige körperliche Untersuchung.
- Bildgebung
Je nach Befund wird eine bildgebende Untersuchung durchgeführt. Bei Verdacht auf einen Knochenbruch ist in der Regel das Röntgen der erste Schritt. Bei komplexeren Verletzungen oder zur genaueren Beurteilung kann zusätzlich eine CT-Untersuchung erforderlich sein. Wir wählen die Untersuchungen gezielt nach dem jeweiligen Verletzungsmuster aus.
- Individuelle Therapie
Wir besprechen die Behandlungsmöglichkeiten mit Ihnen und entscheiden gemeinsam, ob eine konservative oder operative Therapie sinnvoll ist. Wenn eine Operation notwendig ist, erfolgen die OP-Vorbereitung und das Aufklärungsgespräch mit der Anästhesie. Das geeignete Narkoseverfahren – je nach Eingriff Vollnarkose oder regionales Anästhesieverfahren – wird gemeinsam mit dem Anästhesieteam festgelegt. Je nach Art und Umfang des Eingriffs erfolgt die Operation ambulant oder stationär.
- Nachbehandlung
Nach der Operation stehen die postoperative Betreuung, eine individuell angepasste Schmerztherapie und die frühzeitige Mobilisation im Vordergrund. Je nach Verletzung gehören Wundkontrollen, klinische und bildgebende Kontrollen, ein schrittweiser Belastungsaufbau, Bewegungsübungen und Physiotherapie sowie gegebenenfalls Orthese oder Gehhilfen dazu. Die weitere ambulante Nachbehandlung erfolgt in der Regel durch die niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzte; bei medizinischer Notwendigkeit können Kontrollen in unserem Krankenhaus vereinbart werden.
Häufige Fragen zu Unfallverletzungen und Unfalloperationen
Wann muss eine Verletzung operiert werden?
Nicht jede Verletzung muss operiert werden. Eine Operation kann beispielsweise erforderlich sein, wenn ein Bruch deutlich verschoben oder instabil ist, die Gelenkfläche betroffen ist oder eine zuverlässige Heilung konservativ nicht ausreichend gewährleistet werden kann. Auch bei bestimmten Band- und Gelenkverletzungen kann eine Operation sinnvoll sein.
Werden unfallchirurgische Operationen ambulant oder stationär durchgeführt?
Das hängt von Art und Umfang des Eingriffs sowie vom Gesundheitszustand ab. Bei geeigneten Eingriffen kann der Patient noch am selben Tag nach Hause gehen. Bei größeren Operationen, komplexeren Verletzungen oder wenn eine postoperative Überwachung erforderlich ist, kann ein stationärer Aufenthalt notwendig sein. Die Form der Behandlung besprechen wir bereits bei der Operationsplanung.
Welche Narkose bekomme ich bei einer unfallchirurgischen Operation?
Die geeignete Narkoseform hängt von Art und Umfang des Eingriffs, der Verletzung und Ihren individuellen Voraussetzungen ab. Sie wird gemeinsam mit dem Anästhesieteam festgelegt, wobei Vorerkrankungen und Medikamente berücksichtigt werden.
Wie stark sind die Schmerzen nach einer Unfalloperation?
Schmerzen und eine gewisse Schwellung sind nach einer Unfalloperation zunächst normal. Wir bieten eine individuell angepasste Schmerztherapie an. Im Verlauf sollten die Schmerzen allmählich abnehmen.
Wie lange dauert die Heilung nach einem Knochenbruch?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Die Heilungsdauer hängt unter anderem von Art und Lage des Bruches, der Stabilität und dem Behandlungsverfahren ab, ebenso von Alter, Knochenqualität und Begleiterkrankungen. Regelmäßige Kontrollen zeigen, wann und in welchem Umfang das betroffene Körperteil wieder belastet werden darf.
Wann kann ich nach einer Unfalloperation wieder arbeiten?
Das hängt von der Verletzung, dem Operationsverfahren, dem Heilungsverlauf und den Anforderungen Ihres Berufs ab. Bei überwiegend sitzender Tätigkeit ist eine Rückkehr häufig früher möglich als bei körperlich belastenden Berufen. Auch berufliches Autofahren kann zunächst eingeschränkt sein.
Wann darf ich nach einer Unfallverletzung wieder Sport treiben?
Der Wiedereinstieg erfolgt schrittweise und hängt von Verletzung, Heilungsverlauf und Sportart ab. Oft kann zunächst mit leichteren Aktivitäten wie Radfahren oder Schwimmen begonnen werden. Sportarten mit höherer Belastung, schnellen Richtungswechseln oder Körperkontakt sollten erst wieder aufgenommen werden, wenn Heilung und Belastbarkeit erreicht sind.
Welche Beschwerden nach einer Unfalloperation sind normal – und wann muss ich zum Arzt?
Schmerzen, eine gewisse Schwellung und eine eingeschränkte Beweglichkeit können zum normalen Heilungsverlauf gehören und sollten allmählich zurückgehen. Eine ärztliche Kontrolle ist erforderlich bei:
- deutlich zunehmenden oder ungewöhnlich starken Schmerzen
- zunehmender oder ausgeprägter Schwellung, Rötung oder Überwärmung
- Fieber oder auffälliger Wundsekretion
- Taubheitsgefühlen oder anderen Gefühlsstörungen
- Hinweisen auf eine Durchblutungsstörung
- plötzlich auftretender Atemnot
Bei akuten oder schweren Beschwerden sollte unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Wie bekomme ich eine unfallchirurgische Behandlung am St. Franziskus Krankenhaus?
Bei einer akuten Verletzung können Sie sich direkt in unserer Notaufnahme vorstellen – ohne vorherige Terminvereinbarung. Dort erfolgen die erste ärztliche Untersuchung und, falls erforderlich, die Bildgebung. Ist eine Operation notwendig, erfolgt sie nach Aufklärung und Vorbereitung in unserem Haus.
Was sind die Schwerpunkte in der Unfallchirurgie am St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf?
- Notfallversorgung von Unfallverletzungen rund um die Uhr (24/7)
- sorgfältige Diagnostik mit Röntgen und CT
- konservative und operative Behandlung von Knochenbrüchen der oberen und unteren Extremitäten
- Versorgung mit Platten, Schrauben, Nägeln und weiteren Implantaten
- Behandlung ausgewählter Beckenfrakturen (Sakrumfrakturen)
- Band- und Gelenkverletzungen, Kreuzband- und Meniskusverletzungen
- Schulterverletzungen einschließlich Schulterluxation und Verletzungen des Schultereckgelenks
- arthroskopische und rekonstruktive Eingriffe am Kapsel-Band-Apparat
- Behandlung von Sportverletzungen
- individuelle Schmerztherapie und frühzeitige Mobilisation
- ambulante und stationäre Operationen
Unser Ziel: Wir wollen nicht nur eine Verletzung versorgen, sondern gemeinsam mit Ihnen die Behandlung wählen, die für Sie medizinisch sinnvoll ist – konservativ, arthroskopisch oder offen operativ.
Unser Spezialisten für Unfallchirurgie - nehmen Sie Kontakt auf!

Akute Verletzung? Kommen Sie direkt zu uns, ohne Termin! Unsere Zentrale Notfallambulanz ist rund um die Uhr geöffnet.
Dr. med. Christiane Woltz (3.v.r.), Chefärztin der ZNA mit Ihrem Team
Bei akuten Verletzungen:
Telefon: 02243 – 881 – 1004
E-Mail: ambulanz@krankenhaus-eitorf.de
Hospitalstr. 7
53783 Eitorf
Bei Notfällen, starken Blutungen, Atemnot oder Bewusstseinsstörungen wählen Sie den Notruf 112

Alaa Bahbouh
Oberarzt Orthopädie und Unfallchirurgie - Hauptoperateur im EndoProthetikZentrum in Eitorf - Spezialist für Unfallchirurgie
Bei Verletzungen OHNE Notfall (Zweitmeinung, Beschwerden nach Unfall, Planung einer OP, Sportverletzung ohne akute Versorgung):
Telefon: 02243 – 881 – 1620
E-Mail: orthopaedie@krankenhaus-eitorf.de