Team Orthopädie und Unfallchirurgie

Hand- und Handgelenkchirurgie

Hand- und Handgelenkchirurgie in Eitorf

Beschwerden an Hand- und Handgelenk gezielt behandeln

Handgelenkschmerzen können viele Ursachen haben. Häufig entstehen sie durch Überlastung, Sehnenreizungen, Bandverletzungen, Arthrose oder Folgen eines Sturzes. Auch ein Karpaltunnelsyndrom, ein Ganglion, Verletzungen des TFCC, eine Sehnenscheidenentzündung oder nicht vollständig ausgeheilte Frakturen können Schmerzen, Kraftverlust und Bewegungseinschränkungen verursachen.

Für unsere Patienten aus dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Oberbergischen Kreis bieten wir in unserer Hand- und Handgelenkchirurgie die Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Handgelenks konservativ und operativ. Entscheidend ist zunächst, die tatsächliche Ursache der Beschwerden zu erkennen. Nicht jeder auffällige Befund im Röntgenbild oder MRT muss operiert werden.
Unser Ziel ist eine individuell abgestimmte Behandlung, die Schmerzen reduziert, Beweglichkeit und Kraft verbessert und die natürliche Funktion von Hand und Handgelenk möglichst erhält.

Welche Erkrankungen des Handgelenks behandeln wir am St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf?

Zu unserem Behandlungsspektrum gehören insbesondere:

Handgelenkschmerzen – woher kommen sie?

Das Handgelenk ist kein einzelnes Gelenk. Es besteht aus einem komplexen Zusammenspiel von Speiche, Elle und acht Handwurzelknochen. Zahlreiche Bänder stabilisieren diese Knochen gegeneinander. Hinzu kommen Sehnen, Muskeln, Nerven und Knorpelstrukturen.
Diese komplexe Anatomie ermöglicht die große Beweglichkeit und Belastbarkeit unserer Hand. Gleichzeitig können dadurch sehr unterschiedliche Erkrankungen Schmerzen im Handgelenk verursachen.

Häufige Ursachen sind:

  • wiederholte Belastungen in Beruf, Alltag oder Sport
  • Reizung von Sehnen und Sehnenscheiden
  • Verletzungen der stabilisierenden Bänder
  • Verletzungen des TFCC
  • Knorpelschäden und Arthrose
  • Instabilitäten zwischen den Handwurzelknochen
  • Einengung von Nerven
  • Ganglien
  • Stürze und andere Verletzungen
  • Folgen früherer Frakturen
  • entzündliche Gelenkerkrankungen

Auch die genaue Lage der Schmerzen gibt wichtige Hinweise. Beschwerden auf der Daumenseite haben häufig andere Ursachen als Schmerzen auf der Kleinfingerseite oder auf dem Handrücken.

Wie werden Handgelenkschmerzen behandelt?

Die Behandlung richtet sich immer nach der Ursache. Viele Erkrankungen des Handgelenks können zunächst ohne Operation behandelt werden.

Je nach Erkrankung kommen infrage:

  • Anpassung der auslösenden Belastung
  • Physiotherapie und Ergotherapie
  • gezielte Bewegungs- und Kräftigungsübungen
  • vorübergehende Ruhigstellung
  • Handgelenksorthesen oder Schienen
  • Schmerztherapie
  • entzündungshemmende Maßnahmen
  • gegebenenfalls gezielte Infiltrationen
  • schrittweiser Belastungsaufbau

Eine Handgelenkoperation kann sinnvoll werden, wenn Beschwerden trotz geeigneter konservativer Behandlung bestehen bleiben oder ein struktureller Schaden vorliegt, der konservativ nicht ausreichend behandelt werden kann.
Dies betrifft beispielsweise relevante Bandverletzungen und Instabilitäten, fortgeschrittene Nervenkompressionen, bestimmte Frakturen oder ausgeprägte Arthrosen.
Entscheidend ist nicht allein ein Befund im Röntgen, Ultraschall oder MRT. Beschwerden, klinische Untersuchung und Bildgebung müssen zusammenpassen.

Wann ist eine operative Behandlung des Handgelenks sinnvoll oder notwendig?

Nicht jede Erkrankung des Handgelenks muss operiert werden. Bei vielen Beschwerden steht zunächst die konservative Behandlung im Vordergrund.

Eine Operation kann insbesondere sinnvoll oder notwendig sein bei:

  • fortgeschrittenem Karpaltunnelsyndrom
  • schmerzhaften oder funktionell störenden Ganglien
  • chronischer Tendovaginitis de Quervain
  • relevanten Bandverletzungen und Instabilitäten
  • bestimmten TFCC-Verletzungen
  • instabilen Kahnbeinfrakturen
  • instabilen oder verschobenen distalen Radiusfrakturen
  • Kahnbeinpseudarthrosen
  • Fehlstellungen nach Frakturen
  • fortgeschrittener Handgelenksarthrose
  • ausgeprägter Rhizarthrose
  • relevanten Sehnenverletzungen

Welches Operationsverfahren geeignet ist, richtet sich nach Erkrankung, Ausmaß des Schadens, Beschwerden und individuellen Anforderungen.

Unser Schwerpunkt liegt auf rekonstruktiven, stabilisierenden und funktionserhaltenden Verfahren.

Wie läuft die Behandlung bei Beschwerden und Schmerzen an der Hand / dem Handgelenk ab?

  1. Gespräch und Untersuchung
    Zunächst klären wir, wo genau die Schmerzen auftreten, wann sie begonnen haben und welche beruflichen, sportlichen oder alltäglichen Belastungen bestehen.
    Nach einem Unfall sind Unfallmechanismus und bisheriger Verlauf besonders wichtig.
    Anschließend untersuchen wir Beweglichkeit, Kraft und Stabilität von Hand und Handgelenk. Auch die Funktion der Sehnen und Nerven wird geprüft.
  2. Bildgebung und weitere Diagnostik
    Je nach Fragestellung kommen Röntgen, Ultraschall, MRT oder CT zum Einsatz.
    Bei Verdacht auf ein Karpaltunnelsyndrom kann zusätzlich eine neurologische Untersuchung mit Messung der Nervenleitgeschwindigkeit sinnvoll sein.
    Nicht jede Untersuchung ist bei jedem Patienten erforderlich. Die Diagnostik wird gezielt an die Beschwerden und den Untersuchungsbefund angepasst. 
  3. Individuelle Therapie
    Beschwerden, klinische Untersuchung und Bildgebung werden gemeinsam beurteilt.
    Wann immer medizinisch sinnvoll, behandeln wir zunächst konservativ.
    Eine Operation empfehlen wir, wenn aufgrund des Gesamtbefundes ein relevanter Vorteil hinsichtlich Schmerzen, Beweglichkeit, Kraft oder Stabilität zu erwarten ist.
  4. Nachbehandlung
    Die Nachbehandlung richtet sich nach dem jeweiligen Eingriff.
    Nach kleineren Operationen kann häufig frühzeitig mit Bewegungsübungen begonnen werden.
    Nach Bandrekonstruktionen oder Frakturoperationen müssen die behandelten Strukturen dagegen zunächst ausreichend geschützt werden. Beweglichkeit und Belastung werden anschließend schrittweise gesteigert.

Häufige Fragen zu Handgelenkschmerzen und Handgelenkoperationen

Wann sollte ich Handgelenkschmerzen untersuchen lassen?

Eine Untersuchung ist sinnvoll, wenn Beschwerden über längere Zeit bestehen oder mit Schwellung, Kraftverlust, Bewegungseinschränkungen, Instabilität, Kribbeln oder Taubheitsgefühlen verbunden sind. Nach einem Sturz mit anhaltenden Schmerzen sollte das Handgelenk ebenfalls untersucht werden. Bestimmte Verletzungen, beispielsweise eine Kahnbeinfraktur, können anfangs vergleichsweise wenig Beschwerden verursachen.

Was verursacht Schmerzen auf der Daumenseite des Handgelenks?

Mögliche Ursachen sind unter anderem eine Tendovaginitis de Quervain, eine Kahnbeinverletzung, eine Rhizarthrose oder andere Veränderungen im Bereich der Daumenwurzel. Welche Ursache tatsächlich vorliegt, lässt sich meist durch die genaue Schmerzlokalisation, Untersuchung und gegebenenfalls Bildgebung unterscheiden.

Was verursacht Schmerzen auf der Kleinfingerseite?

Eine häufige Ursache ist eine Verletzung oder Verschleißveränderung des TFCC. Daneben können Sehnenprobleme, Instabilitäten, Arthrose oder andere Veränderungen auf der Kleinfingerseite des Handgelenks Beschwerden verursachen.

Wann muss ein Karpaltunnelsyndrom operiert werden?

Eine Operation kann sinnvoll werden, wenn Beschwerden trotz konservativer Behandlung anhalten oder bereits relevante Gefühlsstörungen, Kraftverlust oder Zeichen einer Nervenschädigung bestehen. Bei fortgeschrittener Nervenschädigung sollte die operative Entlastung nicht unnötig hinausgezögert werden.

Muss ein Ganglion entfernt werden?

Nein. Ein Ganglion ohne relevante Beschwerden muss nicht operiert werden. Eine Entfernung kann bei Schmerzen, funktioneller Beeinträchtigung oder anderen relevanten Beschwerden sinnvoll sein.

Muss eine Handgelenksarthrose operiert werden?

Nein. Gerade in frühen und mittleren Stadien können Beschwerden häufig konservativ behandelt werden. Eine Operation kommt vor allem bei anhaltenden Schmerzen und deutlicher Einschränkung von Beweglichkeit, Kraft oder Alltagsfunktion infrage.

Muss ein Speichenbruch immer operiert werden?

Nein. Stabile und ausreichend gut stehende Frakturen können häufig konservativ behandelt werden. Eine Operation ist insbesondere bei instabilen, deutlich verschobenen oder bestimmten gelenkbeteiligenden Frakturen sinnvoll.

Wie lange dauert die Heilung nach einer Handgelenkoperation?

Das hängt wesentlich von der Erkrankung und dem Eingriff ab. Nach kleineren Weichteiloperationen ist die Erholungszeit deutlich kürzer als nach einer Bandrekonstruktion oder Frakturoperation. Entscheidend ist, welche Strukturen behandelt wurden und wie lange diese für eine sichere Heilung benötigen.

Kann ich nach einer Handgelenkoperation wieder Sport treiben?

In vielen Fällen ja. Der Zeitpunkt hängt von der Erkrankung, dem Eingriff, dem Heilungsverlauf und der jeweiligen Sportart ab. Beweglichkeit, Kraft und Belastbarkeit werden schrittweise wieder aufgebaut. Nach Bandrekonstruktionen oder Frakturen steht zunächst die sichere Heilung der behandelten Strukturen im Vordergrund.

Was sind die Schwerpunkte in der Hand- und Handgelenkchirurgie bei uns am St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf?

  • spezialisierte Diagnostik bei Handgelenkschmerzen
  • konservative und operative Behandlung
  • Behandlung des Karpaltunnelsyndroms
  • Behandlung von TFCC-Verletzungen
  • Behandlung von Ganglien
  • Behandlung der Tendovaginitis de Quervain
  • Behandlung von Bandverletzungen und Instabilitäten
  • Behandlung der Handgelenksarthrose
  • Behandlung der Rhizarthrose
  • Behandlung von Kahnbeinfrakturen und Kahnbeinpseudarthrosen
  • Behandlung von distalen Radiusfrakturen
  • Behandlung von Fehlstellungen und Folgen früherer Frakturen
  • Behandlung von Sport- und Überlastungsschäden
  • rekonstruktive und funktionserhaltende Handgelenkchirurgie
  • ambulante und stationäre Operationen

Unser Ziel: Wir behandeln nicht nur einen Befund im Röntgenbild oder MRT, sondern die Ursache Ihrer Beschwerden. Gemeinsam wählen wir die Therapie, die für Hand und Handgelenk medizinisch sinnvoll ist – konservativ oder operativ.

Wie bekomme ich einen Termin?

Rufen Sie einfach an oder schreiben Sie eine E-Mail, um einen Termin bei unserem Hand- und Handgelenkchirurgen N.N. zu vereinbaren. Die Kontaktdaten finden Sie im nächsten Abschnitt unter „Unser Spezialist für Hand- und Handgelenkchirurgie“.

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<h4>Unser Team der Orthopädie & Unfallchirurgie</h4>

Unser Team der Orthopädie & Unfallchirurgie

Chefarzt Dr. med. Jörg-Uwe Schulz (2.v.l.) mit seinem Team: Dr. med. Claus Eiermann, Hassan Alani, Alaa Bahbouh (v. l. n. r.)

E-Mail: orthopaedie@krankenhaus-eitorf.de
Telefon: 02243 – 881 – 1620

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