Hüftarthroskopie

Was ist eine Hüftarthroskopie und wann ist sie sinnvoll?

Eine Hüftarthroskopie ist eine minimalinvasive Gelenkspiegelung zur schonenden Behandlung von Hüfterkrankungen. Der chirurgische Eingriff erfolgt über winzige Hautschnitte („Schlüsselloch-Chirurgie“), um den körpereigenen Gelenkerhalt der Hüfte ohne großen Schnitt zu sichern. Das Verfahren ist besonders sinnvoll bei einem Hüftimpingement (FAI), Labrumrissen (Gelenklippe) oder freien Gelenkkörpern.

Wie lange dauert die Heilung nach einer Hüftarthroskopie?

 

Die vollständige Heilungsdauer nach einer Hüftarthroskopie beträgt in der Regel 6 bis 12 Wochen. Während die oberflächliche Wundheilung nach rund 14 Tagen abgeschlossen ist, benötigt die Regeneration von tiefem Gewebe wie der Gelenklippe (Labrum) mehrere Monate. Ein schmerzfreier Alltag ist meist nach 4 bis 6 Wochen wieder möglich.

Wann darf ich nach einer Hüft-Gelenkspiegelung wieder ohne Krücken gehen?

 

Nach einer Hüft-Gelenkspiegelung müssen Patienten meist für 2 bis 4 Wochen an Unterarmgehstützen gehen. Dabei hängt die Dauer von der Art und dem Umfang des Eingriffes ab.

Wird eine Hüftarthroskopie ambulant oder stationär durchgeführt?

 

Eine Hüftarthroskopie wird in Deutschland meist stationär mit einem kurzen Aufenthalt von etwa 2 Tagen durchgeführt. Dies dient der optimalen Schmerztherapie direkt nach der Operation und der engmaschigen physiotherapeutischen Mobilisation. In ausgewählten, unkomplizierten Fällen ist auch ein ambulanter Eingriff möglich.

Welche Risiken und Komplikationen hat eine Hüftarthroskopie?

 

Die Hüftarthroskopie gilt als sehr sicheres, komplikationsarmes Verfahren. Allgemeine Operationsrisiken wie Infektionen, Nachblutungen oder Thrombosen treten dank minimalinvasiver Technik nur in sehr seltenen Ausnahmefällen auf.

Wann ist Sport nach einer Hüftarthroskopie wieder erlaubt?

 

Gelenkschonende Sportarten wie Radfahren auf dem Ergometer oder Schwimmen (Kraulen) sind oft schon etwa 6 Wochen wieder erlaubt. High-Impact-Sportarten mit abrupten Stopps, Sprüngen oder Drehbewegungen (z. B. Fußball, Tennis, Joggen) sollten hingegen frühestens nach 3 bis 6 Monaten und erst nach Rücksprache mit dem behandelnden Hüftspezialisten wieder aufgenommen werden

Ihr Ansprechpartner für Hüftarthroskopie

<h4>Dr. med. Claus Eiermann</h4>

Dr. med. Claus Eiermann

Oberarzt Orthopädie und Unfallchirurgie, Hauptoperateur im EPZ

E-Mail: orthopaedie@krankenhaus-eitorf.de
Telefon: 02243 – 881 – 1620

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