Dr. med. Jan Kaczmarczyk

Leitung Klinik für Chirurgie, Leitung HernienZentrum Siegtal

Fachbereich(e):

Facharzt für allgemeine Chirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Hernienchriurgie

Im Team von Dr. Jan Kaczmarczyk ist ein sehr hohes Maß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung in der Hernienchirurgie vorhanden. Die ausgezeichnete Versorgungsqualität und die Patientensicherheit bei Hernienoperationen sind durch die Zertifizierung und die Teilnahme an der dazugehörigen Qualitätssicherungsstudie belegt. Das Team verfügt über die Kompetenz, auch komplizierte Brüche (z. B. sehr große Brüche,  Rezidive oder eingeklemmte Brüche) sicher behandeln zu können.

 

Kontakt

Telefon:

02243 – 881 – 1620

Fax:

02243 – 881 – 2348

E-Mail:

chirurgie@krankenhaus-eitorf.de

Weitere Mitarbeiter im Team von

Dr. med. Jan Kaczmarczyk

Weiterbildungsermächtigungen

Das St. Franziskus Krankenhaus bietet im Bereich der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie folgende Weiterbildungsmöglichkeiten an:

 

  • Basisweiterbildung Chirurgie / Common Trunk (2 Jahre)
    • Es liegt eine volle Weiterbildungsermächtigung für 24 Monate vor.
  •  Allgemeinchirurgie (Facharzt/in) (2 Jahre)
    • Es liegt eine Weiterbildungsermächtigung für 24 Monate vor.
  • Allgemeinmedizin (Facharzt/in) / Hausarzt/Hausärztin

Beruflicher Werdegang von Dr. med. Jan Kaczmarczyk

  • 1986 – 1992
    Medizinstudium an ….
  • 1992 – 1995
    Chirurgie am ….
  • …..
  • seit 01.01.2019
    Chefarzt der Klinik für Chirurgie in der St. Franziskus Krankenhaus GmbH

 

Interview mit Dr. med. Jan Kaczmarczyk

  • Welche beruflichen Momente erfüllen Sie mit Zufriedenheit?

Das Schönste für mich ist, wenn mich die Patienten nach der Operation anlächeln und so happy sind, dass ihre Schmerzen von jetzt auf gleich komplett verschwunden sind. Was für eine Freude, wenn ich durch einen relativ kurzen Eingriff die Ursache für extreme Beschwerden beheben konnte, die dem Patienten den Alltag zur Qual gemacht haben!

  • Warum haben Sie Medizin studiert?

Arzt zu sein war für mich schon immer der schönste Beruf der Welt. Leuten helfen zu können. Ich habe in Kattowitz an der Schlesischen Medizinischen Akademie studiert. Meine Frau war ebenfalls Ärztin, genau wie mein Schwiegervater. Meine Kinder habe ich, was ihre Berufswahl anging, nie beeinflusst – weder in die eine, noch in die andere Richtung. Meine Tochter hatte kein Interesse an der Medizin, wohingegen mein Sohn an der Technischen Universität München Medizin studiert hat und in die Wissenschaft gegangen ist.

  • Was zeichnet Sie als Arzt aus?

Ich denke, ich kann Patienten die Angst nehmen. Ich sehe jeden einzelnen Patienten am Operationstag. Wenn ich merke, dass jemand aufgeregt oder ängstlich ist, mache ich einen kleinen Scherz, um ihn abzulenken. Das hilft immer. Grundsätzlich gilt: Man muss sehr einfühlsam sein, den Patienten gut aufklären und ehrlich sagen, wie die Situation ist.

  • Was sollen Ihre Patienten über Sie sagen?

Natürlich höre ich sehr gerne, dass ich sie sich bei mir menschlich und fachlich gut aufgehoben gefühlt haben. Wenn ich Patienten frage, warum sie gerade unser Krankenhaus ausgewählt haben, antworten viele: „Sie sind mir weiterempfohlen worden. Mein Arbeitskollege oder meine Bekannte sind hier operiert worden und haben davon geschwärmt, wie wunderbar alles gelaufen ist.“

  • Jeder hat Angst vor Krankheit. Was hilft in der Situation?

Mir passiert es oft, dass mich Patienten zum ersten Mal in ihrem Leben sehen und sagen: „Herr Doktor, ich habe vollstes Vertrauen zu Ihnen!“ Ist das nicht schön? Wenn jemand das sagt, bin ich schon im Vorfeld ziemlich sicher, dass alles gutgehen wird mit der OP.

  • Was erwarten Sie von Ihren Patienten?

Dass sie positiv eingestellt sind. Ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Patienten und seinem behandelnden Arzt ist wirklich sehr wichtig.

  • Was tun Sie selbst, um gesund zu bleiben?

Ob schwimmen, Fahrrad fahren oder leichtes Krafttraining – ich versuche jeden zweiten Tag Sport zu treiben. Ich esse möglichst gesund, viel Obst und Nüsse; Fleisch kommt bei mir nur ein-, maximal zweimal die Woche auf den Tisch. Wichtig ist auch, dass das Gehirn gut im Schuss ist, deshalb lese ich viel, spiele Klavier, mache auf dem Tablet Kreuzworträtsel und lerne neue Sprachen mit Apps. Da mein Schwiegersohn Mexikaner ist, habe ich beispielsweise angefangen, Spanisch zu lernen. Wir Menschen nutzen die enormen Möglichkeiten unseres Gehirns leider oft nicht vollständig aus. Damit man gesund bleibt, muss der Geist genauso fit sein sein wie der Körper.

  • Wobei kann man Ihnen ein X für ein U vormachen?

Wovon ich wenig verstehe: von Psychologie. Da kann ich nicht mitreden.

  • Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie sich rundherum wohl fühlen!

Morgens auf der Fahrt ins Krankenhaus und wenn ich dann im Operationssaal stehe, freue ich mich auf die Herausforderungen, die auf mich warten. Und ich bin immer froh, wenn ich nach dem Urlaub – ich verreise meist nur relativ kurz, weil mir die Arbeit sonst fehlt – wieder in die Klinik komme. Ohne Spaß an seinem Job wird man nie perfekt. Die Zeit während der Operation vergeht für mich wie im Flug, das ist immer so spannend! Operieren ist für mich keine Arbeit, das ist eine Berufung …

  • Was hat Sie geprägt?

Die großen Physiker wie Richard Feynman und Albert Einstein. Schon in der Grundschule habe ich populärwissenschaftliche Bücher über seine Relativitätstheorie gelesen.

  • Wenn Sie nicht Arzt geworden wären – was hätten Sie dann gemacht?

Ich wäre als Physiker in die Forschung gegangen. Ich stamme aus Schlesien, und in Polen gab es damals eine Physik-Olympiade, an der ich erfolgreich teilgenommen habe. Und auch noch heute interessiere ich mich sehr für das Thema und habe alle Bücher von Stephen Hawking auf Deutsch, Polnisch und Englisch gelesen.

  • Wen bewundern Sie?

Astronauten! Ich gucke regelmäßig Sendungen auf „NASA TV“, dem Fernsehsender der US-Raumfahrtbehörde NASA. Das finde ich hochinteressant. Das Buch „Endurance. Mein Jahr im Weltall“ des Astronauten Scott Kelly hat mich fasziniert. Was für ein Mut! So lange auf so engem Raum auf der Internationalen Raumstation ISS zu leben und zu wissen, dass man jeden Moment mit irgendeinem Weltraumschrott kollidieren könnte. Bei einem Urlaub in Florida habe ich mir einen langgehegten Traum erfüllt und das Raketenstartgelände am Cape Canaveral besucht. Ich fand das so spannend, dass ich am nächsten Tag gleich noch mal dort war.

  • Was ist für Sie der Sinn des Lebens?

Das Leben ist so kurz und zerbrechlich. Ich möchte jeden Tag etwas Gutes tun – und sehen, dass die Leute sich darüber freuen. Und das kann ich hier im Krankenhaus verwirklichen.

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