Dr. med. Georg Stirner

Chefarzt der Fußchirurgie

Fachbereich(e):

Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie incl. Manuelle Medizin, Fußchirurgie, Osteopathie und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Ein sehr gut eingespieltes und erfahrenes Ärzte / Pflege-Team kümmert sich von der Voruntersuchung, Planung und Durchführung der Operation bis zur Nachbehandlung um Sie. Wir behandeln umfassend, auf der sich ergänzenden Grundlage unserer Fachgebiete und Zusatzausbildungen, um die volle Funktionsfähigkeit Ihres Gelenks und eine weitestgehende Schmerzfreiheit auf Dauer wieder herzustellen. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf der Fußchirurgie.

Kontakt

Telefon:

02243 / 881-3621

Fax:

02243 / 881-1007

E-Mail:

fusschirurgie@krankenhaus-eitorf.de

Weitere Mitarbeiter im Team von

Dr. med. Georg Stirner

Weiterbildungsermächtigungen

Das St. Franziskus Krankenhaus bietet im Bereich der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie folgende Weiterbildungsmöglichkeiten an:

 

  • Facharzt / Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
    • Es liegt eine Weiterbildungsermächtigung für 48 Monate (inklusive 6 Monate Notaufnahme und 6 Monate Intensivmedizin) vor:

Beruflicher Werdegang von Dr. med. Georg Stirner

    • 1993 – 1999
      Medizinstudium an den Universitäten Gießen und Bonn
    • 2000
      Orthopädie- Unfallchirurgie St. Petrus Krankenhaus Bonn, Dr. med. L. Wolf
    • 2002 – 2007
      Allgemein – Viszeralchirurgie St. Petrus Krankenhaus Bonn, Dr. h.c. Dr. med. W.H. Bell
    • 2007
      Orthopädie – Unfallchirurgie St. Petrus Krankenhaus Bonn, Dr. med. J. Müller- Stromberg
    • 2008 – 2010
      Allgemein- Unfallchirurgie Franziskus Krankenhaus Linz, Prof. h.c. Dr. med. D. Altmann
    • 2010 – 2012
      Leitender Oberarzt Allgemein und Unfallchirurgie am St. Franziskus Krankenhaus Eitorf/Sieg
    • Seit 01.01.2013
      Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie in der St. Franziskus Krankenhaus GmbH
    • Seit 18.07.2022
      Chefarzt der Klinik Chirurgie II, Fußchirurgie und konservative Schmerztherapie

Interview mit Dr. med. Georg Stirner

  • Welche beruflichen Momente erfüllen Sie mit Zufriedenheit?

Wenn ich höre (und das höre ich oft), dass man sich als Patient in unserem Krankenhaus nicht fühlt wie eine Nummer. Abgesehen davon, dass wir ein hohes Qualitätsniveau bieten, habe ich den Eindruck: Die Menschen suchen wieder mehr das Persönliche. Bei uns geht es naturgemäß familiärer zu als in den großen Mammutkliniken, in denen wie am Fließband gearbeitet wird. Wir haben Patienten aus Köln, Bonn oder noch weiter weg. Auch die Ärzte, die hier arbeiten, schätzen die persönliche Atmosphäre.

  • Was zeichnet Sie selbst als Arzt aus?

Beharrlichkeit. Unermüdlichkeit. Präzision. Allein schon berufsbedingt: Wenn man das Skalpell in der Hand hat, gibt es keinen Weg zurück. Ich habe den Beruf von der Pike auf gelernt: Ich war Krankenpfleger, OP-Pfleger. Mir ging es darum, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Dann habe ich Feuer gefangen und Medizin studiert. Dafür musste ich allerdings zunächst mein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachholen, auf dem Abendgymnasium – im wahrsten Sinne des Wortes eine „harte Schule“.

  • Jeder hat Angst vor Krankheit. Was hilft in der Situation?

Eine sehr einfühlsame Aufklärung. Dafür nehme ich mir viel Zeit. Als Arzt muss man dem Patienten sagen, was er hat, was man für ihn tun kann, was ihn erwartet. Ihm eine echte Zusage geben, dass man ihn durch diesen Prozess begleitet.

  • Was tun Sie selbst, um gesund zu bleiben?

Früher habe ich Leistungssport getrieben, bin mit dem Rennrad durch die Alpen gefahren. Wenn man da 80 Kilometer abreißt, hat man jeden Tag Schmerzen. Aber das ist lange her. Heute mache ich nicht zu viel und nicht zu wenig Sport.

  • Wie würden Sie sich in drei Worten beschreiben?

Ich bin ein recht leidenschaftlicher Kämpfer für Gerechtigkeit, schieße dabei manchmal über das Ziel hinaus. Ich versuche sehr korrekt zu sein, vielleicht zu korrekt, da erreiche ich nicht so eine Lässigkeit. Im Mittelpunkt steht für mich das Wohl des Patienten, seine Sicherheit. Deshalb fordere ich von allen Mitarbeitern – und zuallererst von mir selbst – ein hohes Maß an stets aktualisierter beruflicher Bildung.

  • Was hat Sie geprägt?

Ich stamme aus den Karpaten, aus einem Dorf mitten in den Bergen. Rumänien war damals eine Diktatur. Solange man das Regime nicht so wahrgenommen hat, kann man von einer unbeschwerten Kindheit im Grünen sprechen, in einer traumhaft schönen Natur. Aber als Heranwachsender hat man die übelsten Repressalien mitbekommen. Mit 14 konnte ich dank dem damaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher im Rahmen der Familienzusammenführung nach Deutschland auswandern.

In meiner Kindheit hat das ganze Dorf gemeinsam in einer Art Kolchose in der Landwirtschaft gearbeitet; auch wir Kinder wurden zur Arbeit herangezogen. Insofern kann ich unseren Garten heute selbst pflegen bis hin zum Bäumepflanzen und – beschneiden. Aber ich bin nicht mit großer Leidenschaft dabei – im Grunde bin ich ein echter Städter geworden.

  • Was mögen Sie lieber: Hund oder Katze?

Ich habe eine Katze, die aber praktisch nur zum Fressen ins Haus kommt.

  • Wenn Sie nicht Arzt geworden wären – was wären Sie dann?

Ich wollte in der Filmbranche tätig sein, als Regisseur. Das war mein Kindheitstraum. Ich habe hobbymäßig einige kleine Filme gedreht.

  • In welchem Bereich kann man Ihnen etwas vom Pferd erzählen?

Ich interessiere mich wenig für Jura – wobei beispielsweise der Vergleich der Rechtsprechung in verschiedenen Ländern sicher spannend ist.

  • Was sollen Ihre Patienten über Sie sagen?

Dass ich weiß, wovon ich spreche. Und das ohne viele Fremdworte vermitteln kann. Und dass ich in der Lage bin abzugeben. Zu sagen: Ich kenne jemanden, der in diesem speziellen Fall noch kompetenter ist. Wichtig ist mir, dass den Patienten geholfen wird, deshalb würde ich sie im Zweifelsfall zu einem Kollegen schicken, wenn der ihnen besser helfen könnte. Wenn sie nur den leisesten Hauch eines Zweifels haben, empfehle ich eine zweite Meinung einzuholen.

  • Was wünschen Sie sich von Ihren Patienten?

Wenn Patienten interessiert nachfragen, erfreut mich das. Je besser sie aufgeklärt sind, desto besser ist der Verlauf, und desto schneller kommen sie wieder auf die Beine.

  • Ohne was würden Sie nicht leben wollen?

Zwischenmenschliche Bindungen – an erster Stelle zu meiner Tochter (22). Beziehungen pflege ich auf verschiedene, offensichtlich aus der Mode gekommene Weise: Ich gehöre noch zu den Briefschreibern und (wie meine Tochter mich nennt) Festnetztelefonierern.

  • Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie sich rundherum wohlfühlen!

Wenn ich in meinem Alter nicht einen gewissen Zufriedenheitsgrad erreicht hätte, hätte ich etwas falsch gemacht. Aber mich rundherum wohlfühlen, das gibt es für mich nicht. Das ist eine persönliche Eigenschaft von mir: Ich ruhe mich nicht auf Erreichtem aus – das wäre für mich wie eine Nulllinie. Von der aus würde ich mir selbst zurufen: Beweg dich mal ein bisschen! Müßig auf einer Yacht durch die Südsee zu schippern, empfände ich als Dasein im goldenen Käfig. Das klingt für mich extrem langweilig. Ich will etwas bewegen – darum geht es doch im Leben!

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