Herzwochenaktion 2018 – im Rhythmus zu bleiben, war gar nicht so einfach ….

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Für die 18. Eitorfer Herzwochenaktion zum Thema „Herz außer Takt – Vorhofflimmern“ am 17. November 2018 in der Schule an der Sieg Eitorf hatte sich das St. Franziskus Krankenhaus wieder etwas Spannendes für die Besucher einfallen lassen.

Bei einem interaktiven Spiel galt es, sowohl den Rhythmus beim Gehen auf einem speziellen Board als auch das Gleichgewicht und die Balance zu koordinieren. „Das sieht auf den ersten Blick so einfach aus“, bemerkt Birgit Halft von Herzsport Windeck-Eitorf e.V.. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich als aktive (Herz-) Sportlerin meinen Herzrhythmus so beschleunigen würde.“ Der Spaß stand hier natürlich im Vordergrund, die Wechselwirkungen zwischen Bewegung, dem Ausführen einer koordinativen Aufgabe und der Pulsfrequenz wurde aber schnell deutlich.

Dr. Hejl, Chefarzt der Inneren Medizin und Facharzt für Kardiologie, informierte die Besucher in einem spannenden und praxisnahen Vortrag über das Thema „Herzrhythmusstörungen – welche sind gefährlich und welche „nur“ lästig?“.

„Für die Betroffenen ergeben sich viele Fragen: wie kann man sich vor der Volkskrankheit Vorhofflimmern und seiner größten Gefahr, dem Schlaganfall, schützen? Wie kommt es zu Vorhofflimmern und wer ist besonders gefährdet? Wie wird Vorhofflimmern festgestellt und welche Therapien helfen?“, weiß Dr. Hejl aus seiner täglichen Praxis zu berichten. „Hier ist uns besonders die umfassende Information der Patientinnen und Patienten wichtig. Dies ist auch ein wesentlicher Grund dafür, dass das St. Franziskus Krankenhaus im Sommer 2018 die Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung begründet hat“, so der Chefarzt weiter. Die kostenlosen Informationsbroschüren auch zum Thema „Vorhofflimmern“ liegen im Krankenhaus bereit.

Weitere Informationen „rund ums Herz“ und über die speziellen Leistungen im Bereich der Kardiologie gab es natürlich ebenso am Stand des St. Franziskus Krankenhauses, der auch in diesem Jahr wieder von Vorstandsmitgliedern des Fördervereins aktiv begleitet wurde.